Testökonomie - Nebengütekriterium

Bei der Testökonomie handelt es sich um die Wirtschaftlichkeit eines Tests. Diese ergibt sich durch die Kosten, die bei einer Testung entstehen können.

 

Bei den Kosten handelt es sich nicht nur um den finanziellen Aufwand, sondern ebenfalls um den zeitlichen Aufwand.

 

Finanzieller Aufwand kann entstehen durch:

  • Beschaffungskosten des Tests
  • Materialverbrauch bei der Testung
  • Beschaffung von Computersoftware (-hardware)
  • Lizenzgebühren für Verlage und Testautoren.

 

Zeitlicher Aufwand umfasst:

  • Test-Bearbeitungsdauer
  • Vorbereitungszeit
  • Auswertungszeit
  • Zeit die aufgewendet wird für die Ergebnisrückmeldung.

 

Eine Fausregel besagt demnach:

Ein Test gilt dann als ökonomisch, wenn seine anfallenden Kosten geringer sind als der Erkenntnisgewinn aus dem Einsatz eines Tests.

 

Quelle:

 

Moosbrugger, H. & Kelava, A. (2008). Testtheorie und Fragebogenkonstruktion. Heidelberg: Springer-Verlag.