Normierung - Nebengütekriterium

Durch die Normierung wird ein Bezugssystem erstellt, anhand dessen das Testergebnis einer Person mit anderen  verglichen werden kann, die der getesteten Person in relevanten Merkmalen (z.B. der selben Altersgruppe angehören, oder dem gleichen Geschlecht) möglichst ähnlich sind. Dadurch wird es möglich, dass Testergebnis eindeutig einzuordnen beziehungsweise zu interpretieren. Man spricht bei der Normierung auch von sogenannten "Eichstichproben".

 

Dokumentiert werden die Ergebnisse der Testeichung in Normtabellen.

 

Wichtig ist, dass die Eichstichprobe aus einer  repräsentativen Stichprobe besteht und möglichst groß ist.

 

Außerdem muss der Geltungsbereich der Normtabellen klar definiert sein und die Normtabellen dürfen nicht veraltet sein. Aus diesem Grund schreibt die DIN 33430 vor, dass spätestens aller 8 Jahre eine Überprüfung der Gültigkeit der Eichwerte zu erfolgen hat. Sollten die vorhandenen Eichwerte nicht mehr aktuell sein, sollte eine Neunormierung vorgenommen werden.

 

 

Beispiel einer Normtabelle : Münchner Fitnesstest (MFT)
Beispiel einer Normtabelle : Münchner Fitnesstest (MFT)

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