Deskriptive Statistik

Partialkorrelation

Wozu Partialkorrelation?

  • Wenn man herausfinden möchte, ob der Zusammenhang zwischen Variable X und Variable Y durch eine dritte Variable Z hervorgerufen wird, dann berechnet man die sogenannte Partialkorrelation.
  • Demzufolge schaut man bei der Partialkorrelation danach, wie sich der Zusammenhang zwischen X und Y verändert, wenn man Z auschaltet (konstant hält).

allgemeine Faustregeln

  • Angenommen die Variable Z wird konstant gehalten und der Zusammenhang zwischen Variable X und Variable Y sinkt, so kann davon ausgegangen werden, dass Variable Z als Ursache für den Zusammenhang zwischen X und Y in Frage kommt.
  • Wenn es jedoch zu keiner Veränderung in der Korrelation kommt, ist ausgeschlossen, dass Variable Z die Korrelation hervorruft.

Vorgehen bei der Berechnung der Partialkorrelation

  • Zur Berechnung der Partialkorrelation ist es nicht nötig, die Drittvariable tatsächlich auszuschalten (konstant zu halten).
  • Das liegt daran, dass die Partialkorrelation angibt, wie stark der Zusammenhang (Korrelation) zwischen Variable X und Variable Y ausgeprägt wäre, ohne den Einfluss einer Drittvariable Z.
  • Das bedeutet, die Formel der Partialkorrelation liefert diesselben Informationen wie als wenn wir die Drittvariable Z tatsächlich konstant halten würden.

Formel zur Berechnung der Partialkorrelation

Voraussetzung der Partialkorrelation

  • Die Berechnung der Partialkorrelation setzt  voraus, dass es sich um intervallskalierte Daten handelt.

 

 

Quellen:


Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2008). Forschungsmethoden und Statistik in der Psychologie.München: Pearson Studium.

 

 

 

Bildquellen:

 

http://psychologie.fernuni-hagen.de/lernstats/ls/pix/10_02.gif

http://db.medialine.de/PM1D/PM1DB/PM1DBK/FORMELN/Formel_1482.gif